Mütter
Wissen, welche Fragen tatsächlich offenbleiben und welchen Preis dieses Schweigen hat.
Unsere Mission
MomMirror entstand aus einem Gespräch, das sich immer wiederholte: Eine Mutter beschrieb monatelange Belastungen, nach denen niemand gefragt hatte und über die sie selbst oft nie laut gesprochen hatte.
Die App soll dafür sorgen, dass dies nicht das erste Mal ist, dass sie gefragt wird. Doch die notwendige Veränderung geht weiter.
Was wir aufbauenHinter jedem Download steht eine Mutter
Das mag klein erscheinen. Für eine Mutter kann es jedoch der erste Schritt zu der Unterstützung sein, die sie verdient.
Was wir aufbauen
Mütter, Gesundheitsfachpersonen und Menschen, die ihnen nahestehen, eint eine Überzeugung: Die psychische Gesundheit von Müttern verdient denselben Stellenwert wie ihre körperliche Gesundheit – während der Schwangerschaft, nach der Geburt und noch Jahre später.
Wissen, welche Fragen tatsächlich offenbleiben und welchen Preis dieses Schweigen hat.
Erkennen, wo das System Menschen übersieht, und früher handeln können.
Bemerken Veränderungen oft als Erste, bekommen aber selten konkrete Hinweise, wie sie damit umgehen können.
Aufklärung ist keine Plakatkampagne. Sie bedeutet, dass eine Mutter Veränderungen an sich früher erkennt, eine Fachperson eine Frage mehr stellt und ein nahestehender Mensch weiss, was er sagen kann.
Du kennst bereits eine dieser Frauen
Bis zu 75 % erhalten nicht die Unterstützung, die sie brauchen. Teils liegt das an fehlendem Zugang und hohen Kosten. Teils daran, dass niemand gefragt hat und sie von sich aus nicht darüber gesprochen haben. Dieses Schweigen können wir alle mitverändern.
Quelle: Maternal Mental Health Leadership Alliance · US-Daten ↗Was sich ändern muss
Screenings konzentrieren sich meist auf die Schwangerschaft und das erste Jahr nach der Geburt. Doch Mutterschaft endet dort nicht. Nachfragen sollte selbstverständlich, wiederholt und routinemässig sein.
Die Angst, als undankbar oder ungeeignet beurteilt zu werden, bringt viele Frauen zum Schweigen. Jede Mutter, die offen darüber spricht, macht es der nächsten leichter.
Vom ersten Ultraschall an dreht sich fast jede Frage um das Baby. Die emotionalen Bedürfnisse der Mutter gehören ihr selbst und verdienen direkte Aufmerksamkeit.
Das ist kein Slogan
Die klinische Ausrichtung von MomMirror wird von Francisca Santana geleitet, einer Psychiaterin in Weiterbildung mit Schwerpunkt Frauengesundheit und peripartale psychische Gesundheit, unterstützt von klinischen und wissenschaftlichen Fachpersonen. Die App wird fortlaufend mit aktuellen Leitlinien und KVT-Forschung abgeglichen und durch eine Community von über 50 000 Frauen mitgeprägt.
Eine wissenschaftliche Studie zur Wirksamkeit der App wird vorbereitet. Das Team entwickelt die Forschungsfrage, bindet qualifizierte Partner ein und arbeitet daran, wissenschaftliche Erkenntnisse zur Nutzung von MomMirror zu gewinnen. Eine Bewegung, die ihre eigenen Aussagen nicht überprüft, bleibt eine Kampagne.
Interesse an der Studie anmeldenHier kommst du ins Spiel
Jeder ehrliche Erfahrungsbericht hilft einer anderen Mutter, sich wiederzuerkennen und den ersten Schritt zu machen.
MomMirror herunterladen →Wenn du die App oder die geplante Studie mitgestalten möchtest, erzähl uns, was du in deiner Praxis beobachtest.
Mit uns zusammenarbeiten →Schick ihr die App, wenn sie zu ihr passt. Wenn sie in einer Krise ist, hilf ihr stattdessen, ärztliche Hilfe, eine Krisenhotline oder den Notruf zu kontaktieren.
Lerne unsere Botschafterinnen und Botschafter kennen →Verändere, was als normal gilt
Im Moment werden viele Mütter einmal gefragt, wenn überhaupt. Das ist kein Naturgesetz. Es ist eine Gewohnheit, und Gewohnheiten können sich ändern.