Du spürst, wie dein Körper sich verändert, wie die Übungswehen kommen und gehen, wie dein Baby sich dreht und streckt. Dein Partner steht daneben – liebevoll, aber vielleicht auch ein wenig ratlos. Was kann er tun? Wie kann er helfen? Die gute Nachricht: Es gibt unzählige Wege, wie Väter nicht nur Zuschauer, sondern aktive, unverzichtbare Begleiter im Geburtsprozess werden können. Und jetzt, in der 33. Schwangerschaftswoche, ist der perfekte Moment, um gemeinsam diese Rolle zu gestalten.

Gemeinsam vorbereiten: Praktische Schritte für jetzt
Die 33. Schwangerschaftswoche ist ideal, um konkrete Vorbereitungen zu treffen. Hier sind Aktivitäten, die euch beide stärken:
Besucht gemeinsam einen Geburtsvorbereitungskurs
In einem Geburtsvorbereitungskurs für Paare haben werdende Väter einen eigenen Informationsanspruch. Sie lernen, wie Wehen ablaufen, welche Schmerzlinderungsmethoden es gibt und wie sie dich körperlich und emotional unterstützen können. Viele Kurse bieten auch Raum für Väter, ihre Ängste zu teilen – das kann enorm entlastend sein.
Erstellt einen Geburtsplan zusammen
Setzt euch hin und besprecht eure Wünsche: Möchtest du eine Wassergeburt? Soll Musik laufen? Wer schneidet die Nabelschnur? Indem dein Partner aktiv am Geburtsplan mitwirkt, wird er zum Mitgestalter statt zum Beobachter. Notiert auch, was ihr im Notfall bevorzugt – so kann er selbstbewusst für euch sprechen.
- Welche Atmosphäre wünscht ihr euch? (Licht, Musik, Gerüche)
- Welche Positionen möchtest du ausprobieren?
- Wie soll dein Partner eingreifen, wenn du überfordert bist?
- Welche medizinischen Interventionen sind für euch okay, welche nicht?

Übt Entspannungstechniken
Probiert gemeinsam Atemübungen, progressive Muskelentspannung oder Visualisierungen aus. Wenn dein Partner diese Techniken kennt, kann er dich während der Geburt sanft daran erinnern. Macht es zu eurem Ritual: Jeden Abend zehn Minuten gemeinsam atmen und entspannen.
Was, wenn es anders kommt? Flexibilität und Vertrauen
Selbst die beste Vorbereitung kann nicht alles vorhersehen. Vielleicht verläuft die Geburt anders als geplant, vielleicht brauchst du plötzlich mehr Ruhe oder mehr Nähe. Das ist völlig in Ordnung. Besprecht im Vorfeld, dass Flexibilität wichtig ist und dass ihr beide auf euer Bauchgefühl hören dürft.
Manche Frauen möchten während der Geburt nicht berührt werden, andere brauchen konstanten Körperkontakt. Dein Partner sollte wissen: Es ist nicht persönlich, wenn sich deine Bedürfnisse ändern. Ein einfaches Codewort oder Signal kann helfen, wenn du mehr Raum brauchst oder mehr Unterstützung möchtest.

Nach der Geburt: Die Rolle geht weiter
Die Einbindung deines Partners endet nicht mit der Geburt. In den ersten Stunden und Tagen danach ist er weiterhin deine Stütze: Er kann das Baby halten, während du dich erholst, Besuch koordinieren, für euch beide sorgen. Viele Väter berichten, dass gerade diese ersten Momente – Haut-an-Haut-Kontakt mit dem Neugeborenen, das erste Bad, die erste Windel – ihre Bindung zum Kind unglaublich vertiefen.
Sprecht auch darüber, wie ihr euch die ersten Wochen vorstellt. Wer kümmert sich um was? Wie könnt ihr euch gegenseitig entlasten? Diese Gespräche jetzt schaffen eine solide Basis für eure gemeinsame Elternschaft.
Häufige Fragen zur Einbindung von Vätern
- Was, wenn mein Partner Angst vor Blut hat? Das ist häufiger als du denkst. Er kann sich auf deinen Oberkörper konzentrieren, dir in die Augen schauen und muss nicht alles sehen. Besprecht das vorher mit der Hebamme.
- Darf er bei einem Kaiserschnitt dabei sein? In den meisten Kliniken ja – er sitzt neben dir am Kopfende, hält deine Hand und erlebt die Geburt mit. Klärt das im Vorgespräch.
- Was, wenn er sich überfordert fühlt? Er darf Pausen machen, kurz rausgehen, durchatmen. Das medizinische Team ist da – er muss nicht alles allein stemmen.
- Wie kann er sich selbst vorbereiten? Bücher, Podcasts, Gespräche mit anderen Vätern, Geburtsvorbereitungskurse – und vor allem: ehrliche Gespräche mit dir über Erwartungen und Ängste.
Die 33. Schwangerschaftswoche ist eine kraftvolle Zeit: Dein Körper bereitet sich auf die Geburt vor, und ihr beide könnt euch gemeinsam darauf einstimmen. Indem dein Partner eine aktive Rolle übernimmt, wird die Geburt zu eurem Erlebnis – einem Moment, der euch als Paar und als werdende Eltern für immer verbindet. Ihr schafft das. Zusammen.
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Fontes e Pesquisa
Resumo da pesquisa
In der 33. Schwangerschaftswoche kann der Partner durch Unterstützung bei körperlichen Herausforderungen und emotionale Begleitung in den Geburtsprozess einbezogen werden. Väter können sich durch Geburtsvorbereitungskurse informieren und sich auf die Geburt vorbereiten. Diese Einbindung fördert eine enge Bindung innerhalb der Familie und hilft, die Erwartungen und Ängste rund um die Geburt zu bewältigen.
Fontes utilizadas
- Väter auf die Geburt vorbereiten (Consultado em 2025-10-23)
- 33. Schwangerschaftswoche (Consultado em 2025-10-23)
- www.hirslanden.ch/de/corporate/fuer-alle-folgen-des-lebens/hirslandenbaby/schwangerschaft/schwangerschaftswochen/drittes-trimester/schwangerschaftswoche-33.html (Consultado em 2025-10-23)
- www.babelli.de/33-ssw/ (Consultado em 2025-10-23)
- www.pampers.at/schwangerschaft/schwangerschaftskalender/33wochen-schwanger (Consultado em 2025-10-23)
- www.familienleben.ch/schwangerschaft/schwangerschaftskalender/entwicklung-zum-ende-der-schwangerschaft-33-ssw-1788 (Consultado em 2025-10-23)
- www.familienplanung.de/schwangerschaft/schwangerschaftswochen/37-bis-40-schwangerschaftswoche/ (Consultado em 2025-10-23)
- www.barmer.de/gesundheit-verstehen/familie/schwangerschaft/gesunde-schwangerschaft/schwangerschaftskalender/schwangerschaftswoche-33-1072208 (Consultado em 2025-10-23)
- swing2sleep.de/blogs/schwangerschaftskalender/ssw33 (Consultado em 2025-10-23)
- www.letsfamily.ch/id-33-schwangerschafts-woche-33-ssw/ (Consultado em 2025-10-23)
- kissbobo.co/de/blogs/essential-guide-for-dads-to-be/weeks-32-36 (Consultado em 2025-10-23)
- shop.bioeg.de/pdf/13645000.pdf (Consultado em 2025-10-23)
Aviso médico
As informações fornecidas neste artigo são apenas para fins educacionais e não se destinam a substituir aconselhamento, diagnóstico ou tratamento médico profissional. Procure sempre o conselho do seu médico ou outro profissional de saúde qualificado com qualquer dúvida que possa ter sobre uma condição médica. Nunca ignore o aconselhamento médico profissional nem atrase a sua procura devido a algo que leu neste site.
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